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Aufnahme der Martinusvesper

Die Schola der HfK hat die Martinusvesper des neuen GL aufgenommen.

Die Martinusvesper im Eigenteil des neuen Gotteslob der (Erz)Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart (Nr. 911) wurden von der Schola der Hochschule für Kirchenmusik unter der Leitung des Komponisten Porf. Bernhard Schmid und der Rektorin Prof. Dr. Inga Behrendt in der Kapelle des Priesterseminars in Rottenburg aufgenommen.

Die Aufnahme kann unter diesem Link angehört werden:

http://www.drs.de/mediathek-detail/martinusvesper.html


Seit der Gründung des Bistums Rottenburg 1828* ist der Hl. Martin Patron unserer Diözese.
Die Gesänge (Kehrverse) der Martinusvesper, die in der Neuausgabe des Gebet- und Gesangbuches des Bistums für dieses Fest abgedruckt ist, stammen aus der Feder von Prof. Bernhard Schmid, emeritierter Rektor der Hochschule für Kirchenmusik und Dozent für Gregorianischen Choral und Deutschen Liturgiegesang. Die Psalmen sind dem Stammteil des Gesangbuches entnommen.

Verbundenheit mit der ganzen Diözese
Die Vesper kann am Vorabend oder am Festtag selbst gefeiert werden. Eingeladen sind alle Gemeinden der Diözese und darüber hinaus. Diese Feier will ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinden untereinander sein - nicht nur jener Gemeinden, die den Hl. Martin zum Patron haben, sondern auch aller anderen im Martinusbistum.

Eine Hör- und Einlernhilfe
Damit die Vorsänger, Kantoren und Scholen, aber auch alle Interessierten es leichter haben, sich vor allem in die längeren Kehrverse hineinzuhören, hat die Schola der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg die Martinusvesper des neuen Gotteslob als Hörhilfe eingesungen. Dabei singen die Männer der Schola unter der Leitung des Komponisten persönlich, Prof. Bernhard Schmid, und die Frauen unter der Leitung ihrer Rektorin und Dozentin für Liturgiegesang, Frau Prof. Dr. Inga Behrendt. Den Orgelpart übernahm der Domorganist der Konkathedrale des Bistums in Stuttgart, Herr Johannes Mayr. Als Vokalsolisten wirkten Bianca Mühlbauer (Antiphon „O unvergleichlicher Mann“/GL 912, Psalmodie bei GL 915), Theresa Schäfer (Antiphon „Der Bischof Martin“/GL 914, Antiphon „Seliger Bischof“ und Psalmodie/GL 915), Tobias Meyer (Vorsängerteile im Responsorium/GL 652,1), Tobias Stefan Schmid (Vorsängerteile bei Gl 770 und GL 777,1.2).

Wie der Hl. Martin Patron der Diözese wurde
Martin von Tours, dem die Kirche am Rottenburger Marktplatz geweiht ist, wurde mit deren Erhebung zum Dom Patron der Diözese. Über achtzig Kirchen in Württemberg tragen den Namen des beliebten Heiligen. Dazu zählte auch die Sülchenkirche vor den Toren Rottenburgs, deren Ursprünge ins sechste Jahrhundert reichen und die heute als Grablege der Bischöfe dient. Mit der Verlegung des Stadtzentrums von dort Richtung Neckar ging auch das Patrozinium auf den jetzigen Dom über. Der Heilige Martin, an den am 11. November Spielszenen und Laternenumzüge erinnern, verkörpert in seiner Lebensgeschichte Nächstenliebe und überzeugende Glaubensverkündigung und ist damit ein großes Vorbild für die Katholiken in Württemberg. (Homepage des Bistums Rottenburg-Stuttgart: www.drs.de)