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Stefan Palm wird neuer Rektor der Hochschule für Kirchenmusik

Der bisherige Prorektor Prof. Stefan Palm (Orgelliteraturspiel, Cembalo) übernimmt ab dem Wintersemester 2016/2017 das Amt des Rektors der Hochschule für Kirchenmusik. Prof. Ruben Sturm, Professor für Orgelliteraturspiel und Liturgisches Orgelspiel sowie Domorganist in Rottenburg, wird Prorektor.

Große Projekte, wie Beispielsweise die Renovierung bzw. der Neubau der Hochschulübeorgeln sowie der Ausbau neuer Masterstudiengänge, stehen an, worin sich beide Dozenten einbringen wollen.

Die bisherige Rektorin Prof. Dr. Inga Behrendt, bleibt als Dozentin für Gregorianik und Deutschen Liturgiegesang an der Hochschule in Rottenburg und habilitiert an der Eberhard Karls Universität Tübingen.


Alexander Burda ist neuer Chorleitungsdozent an der Hochschule für Kirchenmusik

Seit 1. Oktober 2016 ist Alexander Burda aus Stuttgart neuer Chorleitungsdozent an der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Burda studierte Schulmusik, Kirchenmusik, Chorleitung und Orchesterleitung sowie Romanistik in Stuttgart, Paris und Lyon. Er leitet den von Helmuth Rilling gegründeten Figuralchor Stuttgart, das Ensemble 98, das Symphonische Orchester Ostfildern und das deutsch-französische Jugendsymphonieorchester Dinard. Wiederholt hatte er Gastdozenturen an den Musikhochschulen in Stuttgart und Karlsruhe inne. Beim Strube-Verlag erschienen unter seiner Leitung Chorwerke Axel Ruoffs und beim Label ARS die deutsche Ersteinspielung des Oratoriums Le Déluge von Camille Saint-Saëns.

Zur Frage, was ihn motiviert, an einer Kirchenmusikhochschule zu unterrichten, schreibt Burda: „Chorleitung im sakralen Kontext bedeutet mir gleichermaßen Verkündigung und Pastoral. Hier gestalterisch in der Lehre wirken zu dürfen, betrachte ich als ein Privileg. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, auf die Arbeit mit den Studierenden und dem Kollegium, auf die Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart.“


Jazz und Pop Bandworkshop III

Am 18. November nahmen 11 Studierende der Hochschule am Bandworkshop bei Martin Johnson (Herenberg) teil. Als Gastmusiker waren der Schlagzeuger Felix Schrack und der Bassist Michael Walter mit dabei.

Inhalte des Workshops waren:

  • Nonverbale Kommunikation in der Band
  • erlernen von Jazz-Standards
  • Gesprächskonzert mit Martin Johnson und Band




Wolfgang Jüngling (Koordinator für Flüchtlingsprojekte der Stadt Rottenburg), Inga Behrendt (Professorin für Gregorianik/Dt. Liturgiegesang), Ruben J. Sturm (Professor für Orgelliteraturspiel/Liturgisches Orgelspiel, Domorganist)

Musikunterricht für ein Flüchtlingsmädchen –
In die Zukunft weisende Resonanz auf das Martinsjahr

Am 11. November 2016, am Tag des Heiligen Martins, konnte von der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart zugesagt werden, den Musikunterricht für ein Flüchtlingsmädchen über den Zeitraum von einem Jahr zu finanzieren. Das Geld wurde bei einem Benefizkonzert im Juli im Rahmen der Internationalen Orgelkonzertreihe im Dom St. Martin eingenommen und großzügig durch eine private Spende von Bischof Dr. Fürst ergänzt. Durch die Spende von Bischof Dr. Fürst wird ermöglicht, dass der Musikunterricht für den Zeitraum eines gesamten Jahres bezahlt wird.

Schon seit etwa einem Jahr leitet Johannes Tress, ein Student der Kirchenmusikhochschule, einen Flüchtlingskinderchor, der sehr gut angenommen wird. Begleitet wird diese Initiative, die von Landrat Joachim Walter initiiert worden ist, durch Wolfgang Jüngling, den Koordinator für Flüchtlingsprojekte der Stadt Rottenburg. Inga Behrendt, die die Flüchtlingsprojekte zusammen mit dem Lehrbeauftragten Peter Lorenz an der Hochschule betreut, hatte die Idee zur Finanzierung von Musikunterricht durch die Rottenburger Musikschule. Auch der Leiter der Musikschule, Karlheinz Heiss, begrüßt die Initiative. Wir sind froh, dass wir nun, beginnend mit dem 11.11.2016, sozusagen als in die Zukunft weisende Resonanz auf das Martinsjahr, diese Zusage machen können.


Helmuth Rilling und Studierende der HfK Rottenburg

Chorleitungsexkursion zum Carus-Verlag

Am 3. November nahmen 12 Studierende der Hochschule am Choratelier des Carus-Verlags teil. Dort konnten sie auf den inzwischen 83jährigen Helmuth Rilling treffen (Foto), der für einen Workshop zu Händels „Messias“ und Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ eingeladen war. Außerdem referierte Erzdiözesankirchenmusikdirektor Richard Mailänder (Köln) über englische Chormusik.


Die Orgelklasse von Prof. Stefan Palm

Orgelklasse Prof. Stefan Palm gestaltet die Musik zur Marktzeit

Die Orgelklasse von Prof. Stefan Palm gestaltete die „Musik zur Marktzeit“ am 20. Oktober 2016 mit
„Heiterer Orgelmusik“ im Dom St. Martin, Rottenburg.

Die gespielten Werke waren:

Bernhard Schmid d. Ä. (1535–1592)
Ein guter Hofdantz – Dantz und Nachdantz (Benjamin D’Annibale)

Joseph Haydn (1732–1809)
Flötenuhrstücke (Theresa Hinz)

Vincenzo Petrali (1832–1898)
Marcia (Verena Westhäußer)

Samuel Rousseau (1853–1904)
Scherzo (Theresa Hagmeyer)

Johannes Matthias Michel (*1962)
Jazz-Präludium Afro-Cuban (Peter Höngesberg)

Ralf Bölting (*1953)
Rag für Orgel (Johannes Tress)

Louis James Alfred Lefébure-Wély (1817–1869)
Marche F-Dur (Marco Muggianu)
Boléro de concert (Lucia Carstens)
Marche C-Dur (Bianca Lederer)
Sortie B-Dur (Tobias Schmid)


Prof. Stefan Palm, Bischof Dr. Gebhard Fürst

Orgeldozent Stefan Palm erhält Professorentitel

Bischof Dr. Gebhard Fürst hat am 18. Juli 2016 dem Orgeldozenten Stefan Palm den Titel "Professor im Kirchendienst" verliehen. Zu der etwa 30 minütigen kleinen Feierlichkeit hat Bischof Fürst den Senat der Hochschule für Kirchenmusik auf seine Terrasse mit Blick auf Rottenburg eingeladen.


Sommerfest zum Semesterschluss

Der Semesterschluss wurde traditionell mit dem Sommerfest beschlossen. Das einstündige „Sommerkonzert“ wurde mit Instrumentalwerken auf Klavier, Orgel und Trompete sowie mit der Gregorianik-Schola unter Leitung von Inga Behrendt und einer Komposition für "Orgel mit Chor" von Gabriel Moll gestaltet. Im Anschluss feierten Studierende, Dozenten und Mitglieder des Fördervereins der Hochschule und bedienten sich am reichhaltigen Büfett.


Besuch aus der Partneruniversität in Valparaiso (Indiana/USA)

Vom  31. Mai bis zum 4. Juni 2016 durften wir uns über einen Besuch aus unserer Partneruniversität in Valparaiso (Indiana/USA) freuen. Prof. Dr. Joseph A. Bognar, Vorsitzender der Musikabteilung der Valparaiso University und Dozent für Cembalo, Klavier und Musiktheorie schnupperte Rottenburger Hochschulluft. Mit einer Geburtstagsfeier von Weihbischof Dr. Kreidler, die morgens in der Kapitelmesse von den Studenten und nachmittags unter anderem von einem Klaviertrio mit unserem Orgeldozenten Stefan Palm, seiner Tochter Laura und der Cellistin Birgit Förstner mitgestaltet wurde, war Dr. Bognar gleich mitten im Geschehen dabei.  Durch Unterrichtshospitationen an den nächsten Tagen und den Besuch der „Musik zur Marktzeit“ erlebte unser amerikanischer Gast den  Hochschulalltag in Rottenburg und kam mit den Studenten und Dozenten in Kontakt. Auch ein Ausflug nach Tübingen, wo eine enge Kooperation mit der dortigen Kirchenmusikhochschule und dem musikwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen besteht, durfte nicht fehlen. Besonders gefreut haben wir uns über den interessanten und lehrreichen Meisterkurs im Fach Klavier, den Dr. Bognar spontan angeboten hat. So hatten wir Studenten eine tolle Möglichkeit, die amerikanische Unterrichtsweise zu erleben und neue Impulse für unser Klavierspiel zu sammeln.

Verabschiedet wurde Dr. Bognar mit einem gemütlichen Grillfest, bei dem es natürlich auch deutsche Spezialitäten wie Bier und Würstchen gab.

Wir bedanken uns herzlich für den Besuch, der sowohl musikalisch als auch menschlich sehr bereichernd für uns war. Großartig, dass eine solche Kooperation und der Austausch ins Ausland möglich ist.

(Bericht von Lucia Carstens)


Orgelworkshop mit Willibald Guggenmos (St. Gallen)

Am 9. Mai 2016 fand von 9.00 bis 12.00 Uhr ein Orgelworkshop mit dem international bekannten Domorganisten Willibald Guggenmos (St. Gallen, Schweiz) im Dom St. Martin, Rottenburg statt. Sieben Studierende der Hochschule für Kirchenmusik konnten Ihre musikalschen Kenntnisse weiter vertiefen und ausbauen.


Statue des Bildhauers Rudolf Kurz (Ellwangen)

Seit Semesterbeginn ziert den Lichtfang unserer Hochschule eine Figur des bekannten Bildhauers Rudolf Kurz aus Ellwangen. Die Figur heißt Gedanken zu Martin von Tours aus Holz, Gips und Rupfen (155x60x27 cm) stammt aus dem Jahr 1997/2016 und lädt tatsächlich dazu ein, sich Gedanken zu unserem Heiligen zu machen. Schauen Sie doch einmal vorbei!

 

 


Hannah Koby aus Valparaiso, Indiana (USA).

Wir freuen uns über unsere Gaststudentin Hannah Koby von unserer Partneruniversität Valparaiso, Indiana (USA).


After work bicycle tour

Am Donnerstag, 21. April 2016 starteten Studierende mit Orgeldozent Stefan Palm zur „after work bicycle tour“ ins Neckartal.


Pfleghofstipendium

Das Pfleghofstipendium 2016 wird vergeben an

Gabriel Moll und Peter Höngesberg.

Gabriel Moll spielt eine Orgelsoirée am Montag, den 2.5.2016 um 19:00 Uhr:
„Bach und B-A-C-H“

Peter Höngesberg spielt eine Orgelsoirée am Montag, den 4.7.2016 um 19:00 Uhr:
„Durch Adams Fall ist ganz verderbt“ - Choralbearbeitungen von Bach, Buxtehude, Scheidt und weitere Orgelwerke.


Orgelfahrt nach Köln / Besuch der Orgeln in Ingelheim, Köln und Kevelaer

Orgelexkursion der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg am 4. und 5. April 2016

Mit einer zweitägigen Orgelexkursion in Richtung Köln durften die Studenten der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg wieder einen besonderen Semesterbeginn erleben. Die erste Station war bereits die evangelische Saalkirche in Ingelheim. Diese beherbergt eine aufgekaufte und erweiterte amerikanische Aeolian-Skinner-Orgel aus dem Jahre 1930. Alleine das Größenverhältnis von 82 Registern auf 4 Manualen und Pedal zu einer nicht allzu großen Kirche mutete schon amerikanisch an, dazu kommt ein äußerst orchestrales Klangbild, das in deutschen Ohren zuweilen eher den Eindruck einer Kinoorgel, als einer klassischen Kirchenorgel hinterlässt. Eine Orgel, die man als Europäer nicht alle Tage sieht!

Weiter ging es nach Bonn, wo Einblicke in die renommierte Orgelbauwerkstatt Klais gewährt wurden. Neben der Werkstattführung gab es auch viele interessante Erläuterungen zu den Herausforderungen und Entwicklungen des modernen Orgelbaus.

Zum Abendessen durfte erfrischendes Kölsch selbstverständlich nicht fehlen, bevor es nachts um 22 Uhr schließlich in den Kölner Dom ging. Alleine die Einmaligkeit dieses Kirchengebäudes rief viel Bewunderung hervor, bevor Domorganist Bönig schließlich seine beiden Orgeln, d.h. die große Querhausorgel von 1948 (Orgelbau Klais) und die Schwalbennestorgel im Langschiff von 1998 (ebenfalls Klais), gemeinsam vom Hauptspieltisch spielbar, vorführte. Hierbei konnte er überzeugend unter Beweis stellen, dass die Instrumente so gut miteinander harmonieren, dass es eigentlich eine Orgel an zwei Standorten ist.

Der nächste Tag brachte die Gruppe nach St. Peter in Köln, das die sogenannte „Kunststation“ für zeitgenössische Kunst und Musik einschließt. Diese Kirche beherbergt eine äußerst unkonventionelle Orgel von Orgelbau Peter, die mit Hilfe von neuartigen Registern, Schlagzeug, Winddrossel, Tastenfessel, Intervallkoppel, Registerklaviatur usw. alles anderes als gewohnte Klänge erzeugt. Eine eindrückliche Vorführung konnte die Expressivität der Orgel demonstrieren, hinterließ aber sicher, wie andere Installationen der Kirche auch, einige offene Fragen zum Kunstbegriff.

In ganz gewohnten charmanten Klängen dagegen konnte man zum Abschluss der Exkursion beim Besuch der Marienbasilika in Kevelaer baden. Auch die 149 Register dieser größten deutsch-romantischen Orgel von Seifert durften natürlich nicht nur ausgiebig gehört, sondern auch von den Studenten bespielt werden.

Im Übrigen wurde auch die Zeit im Bus äußerst produktiv genutzt! Während der Fahrt wurde eifrig der Chorgesang für den Semestereröffnungsgottesdienst des folgenden Tages geprobt. Hierbei erklangen u.a. Teile der kleinen Orgelsolomesse von Mozart in der Kapelle des Priesterseminars.

Ein herzliches Dankeschön an die Hochschulleitung für die Ermöglichung dieser schönen und eindrücklichen Fahrt, besonders auch an Prof. Stefan Palm für die Gesamtorganisation!