Georg Oberauer studierte bereits ab dem 15. Lebensjahr in der Orgelklasse von Elisabeth Ullmann am „Mozarteum“ in Salzburg. 1998 erhielt er den 1. Preis beim Wettbewerb „Prima la Musica“ in Linz und den „Förderpreis für Kunst“ des Lions-Club „Pongau-Höch“.

Er studierte an der Stuttgarter Musikhochschule in den Studiengängen Kirchenmusik-A, Instrumentalpädagogik und Künstlerische Ausbildung mit Hauptfach Orgel (Jon Laukvik und Martha Schuster). Wichtige künstlerische Impulse erhielt er im Zweithauptfach Klavier von Péter Nagy. Desweiteren studierte er Master Musikwissenschaft an der Universität Tübingen.

Der mehrfach ausgezeichnete Preisträger (u.a. ARD-Wettbewerb, München 2010) war Stipendiat der Bischöflichen Begabtenförderung „Cusanuswerk“ und des „Rotary-Club Ansbach“. Als Tutor unterrichtete er Klavier an der Musikhochschule Stuttgart sowie eine Klavierklasse an einer städtischen Musikschule. Eine rege Konzerttätigkeit führte ihn bislang nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Polen und Israel, sowie in Zusammenarbeit mit den Stuttgarter Philharmonikern und dem Stuttgarter Staatsorchester. 2013 erfolgte für den SWR eine beachtete Rundfunkaufnahme des „Requiem op. 9“ von Maurice Duruflé in der Orgel-Solo-Fassung mit dem Kammerchor der Musikhochschule.

Als Dommusiker war er Hauptorganist der Hildesheimer Domkirche und Künstlerischer Leiter der Orgelkonzerte am Hohen Dom.

2015 erschien in Zusammenarbeit mit dem Tonträgerlabel „Ambiente“ die erste CD der neuen Hildesheimer Domorgeln, die von der Fachpresse mit großer Wertschätzung bedacht wurde. 2017 erfolgte eine Einspielung an der neuen Klais-Orgel der Abtei Königsmünster in Meschede (Label „Diamo“).
Er unterrichtet als Dozent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Orgel-Literatur und Orgel-Improvisation.

In einem Konzert des Richard-Wagner-Verbandes Hannover improvisierte Georg Oberauer 2018 in der Gartenkirche St. Marien/Hannover erstmalig zum Stummfilm „Richard Wagner, 1913“ von Giuseppe Becce/Carl Froelich.

Georg Oberauer ist Cembalist und Organist des Ensembles „Musica viva Stuttgart“ unter der Leitung von Sabine Kraut.

www.georgoberauer.de

Nach Studium der Medizin in Ulm und Tübingen schloss er ein Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule Stuttgart an, das er 1991 mit der A-Prüfung abschloss.

Von 1992 bis 1999 war Bernhard Kugler als Kantor an der St. Johanneskirche in Tübingen tätig. Im Jahr 1999 übernahm er als Domkantor in Rottenburg am Neckar die künstlerische Leitung der Rottenburger Domsingknaben, die er bis 2007 innehatte. Mit den Rottenburger Domsingknaben konzertierte Bernhard Kugler regelmäßig in Deutschland, Tourneen führten ihn aber auch vielfach in das europäische Ausland.

Seit 1999 ist Bernhard Kugler Lehrbeauftragter an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Darüber hinaus ist er auch Juror bei internationalen Chorwettbewerben und als Arrangeur und Herausgeber von Chor-, Orchester- und Orgelwerken tätig.

Im Frühjahr 2008 wurde Bernhard Kugler als Künstlerischer Leiter der Aurelius Sängerknaben nach Calw berufen. Die Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern und Dirigenten zeugen vom Renommee des Chores. Beim World Peace Choral Festival im Jahr 2021 errangen die jungen Sänger eine Goldmedaille in der Kategorie Knabenchöre.

Mitglieder der Aurelius Sängerknaben treten, neben der Chorarbeit, auch solistisch erfolgreich in Erscheinung: Die Calwer Solisten gastieren regelmäßig in großen deutschen Häusern unter anderem an der Staatsoper Berlin, an der Semperoper Dresden und an der Opera Bastille Paris.

Besondere Projekte

In Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Rundfunk und dem Studio XVII Augsburg erschien eine Reihe von CDs mit einem repräsentativen Querschnitt der Renaissance- und Barockmusik des Klosters Irsee in historischer Praxis.

Stefan Palm ist Professor für Orgel und Rektor der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Seine Auftritte als Solist oder begleitet von renommierten Orchestern wie dem Peking Symphony Orchestra (China), dem Radio-Symphonieorchester Wien (Österreich), dem Tallinn Chamber Orchestra (Estland), den Bochumer Symphonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie und der Musikfabrik NRW schließen so prominente Podien ein wie den Konzertsaal der „Verbotenen Stadt“ in Peking, Kyoto Concerthall, die Kathedralen von Tokyo und Moskau, Hongkong Cultural Center , Alice Tully Hall, Trinity Church Wall Street und St. Patrick’s Cathedral in New York, La Madeleine, Paris und das Wiener Konzerthaus.

Stefan Palm legte an der Kölner Musikhochschule als bislang einziger Student drei Konzertexamen ab: neben dem Kirchenmusikexamen die Konzertexamen in Orgel, Cembalo und Klavier.

Als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes studierte er an der Juilliard School in New York und schloss dort sein Studium mit dem “Master of Music” ab.

Schon während seines Studiums wurde er mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet: Internationaler Musikwettbewerb der ARD in München, Bach-Preis Wiesbaden, ION Nürnberg, Liszt-Wettbewerb Budapest, Karl Richter Wettbewerb Berlin, Internationaler Orgelwettbewerb Speyer etc.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen bei vielen deutschen und internationalen Anstalten wie WDR, Bayerischer Rundfunk, 3SAT, Schweizer Rundfunk, Finnischer und Estnischer Rundfunk und BBC sowie zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

Peter Schleicher wurde am 29.09.1985 in Stuttgart geboren. Er studierte von 2006 bis 2015 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Schulmusik, Kirchenmusik und Orgelimprovisation und schloss mit Auszeichnung ab. Zu seinen Lehrern zählten in Orgelliteraturspiel Prof. Bernhard Haas und Prof. Dr. Ludger Lohmann, in Orgelimprovisation Prof. Willibald Bezler, Prof. Jürgen Essl und Domorganist Johannes Mayr, in Cembalo Prof. Jörg Halubek und in Dirigieren Prof. Dieter Kurz, Prof. Johannes Knecht, Prof. Richard Wien und Universitätsmusikdirektorin Veronika Stoertzenbach.

Von Oktober 2010 bis Januar 2015 war er Stipendiat des katholischen Begabtenförderungswerkes Cusanuswerk und von Oktober 2013 bis März 2015 musikalischer Assistent von UMD Veronika Stoertzenbach, der künstlerischen Leiterin des Akademischen Chores- und Orchesters der Universität Stuttgart. Von November 2015 bis Dezember 2016 leitete er den Kammerchor Leinfelden und war von Oktober 2015 bis November 2018 Kirchenmusiker an St. Michael in Stuttgart Sillenbuch. Von Mai 2018 bis August 2020 war er zweiter Kirchenmusiker an St. Fidelis Stuttgart und an der musikalischen Konzeption im Rahmen des spirituellen Zentrums station S beteiligt.

Neben regelmäßigen Orgelkonzerten im In- und Ausland und Chorauftritten ist Peter Schleicher als Continuo-Spieler und Korrepetitor tätig. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Frankreich, Österreich, Italien und Südafrika.

Meisterkurse und Fortbildungen hat er u. a. bei den Organisten Pieter van Dijk, Francesco Finotti, François-Henri Houbart, Luigi Ferdinando Tagliavini und Jean Guillou besucht, sowie bei den Chordirigenten Bérnard Tétu und Nicole Corti.

http://www.peterschleicher.de

Kirsten Sturm (geb. Thur) wurde 1978 in Villingen/ Schwarzwald geboren.

Sie studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Martin Lücker, Orgel und bei Prof. Hiroko Maruko, Klavier.
Im Jahr 2002 legte sie die Diplom-Prüfung Instrumentalpädagogik Klavier erfolgreich ab, sowie im Jahr 2003 die Examina in Orgel (Künstlerische Diplomprüfung und Instrumentalpädagogik Orgel). Anschließend folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik des Saarlandes bei Prof. Wolfgang Rübsam (Konzertreifeprüfung in Orgel, Solistenklasse).

Im Jahr 1998 gewann sie den 1.Preis des Podium-Musikwettbewerbs in Langen, ein Jahr später ebenfalls den 1.Preis des 1.Internationalen Hermann-Schroeder-Wettbewerbs für Orgel, dem neben zahlreichen Konzerten auch eine Rundfunkaufnahme mit dem SWR folgte.

Kirsten Sturm widmet sich einer regen Konzerttätigkeit als Organistin, Pianistin und Kammermusikpartnerin in Deutschland und dem europäischem Ausland. Von 2006 bis 2010 war sie Organistin an der kath. Kirche Sancta Familia in Frankfurt und künstlerische Leiterin der dortigen Konzertreihe, die sowohl Orgelkonzerte, als auch Kammermusik beinhaltet.

Zudem hatte sie einen Lehrauftrag für Orgel am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz inne und erteilte darüber hinaus auch Instrumentalunterricht im Fach Klavier.
Seit 2010 ist Kirsten Sturm an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg als Dozentin für Klavier, Orgel und Orgelmethodik tätig.

Zum 1. Januar 2019 ist sie als Organistin der Stiftskirche Heilig Kreuz sowie der gotischen Liebfrauenkirche in Horb am Neckar berufen worden. Sie ist Kustodin der neuen Stiftskirchenorgel  und künstlerische Leiterin der Orgelkonzertreihe, in der sie 2022 das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach aufführt.

Besondere Projekte

Naxos: CD: Das gesamte Orgelwerke von Paul Hindemith an der Rottenburger Domorgel
Max Reger:  Suiten I und II für Orgel, Sanndtner-Orgel im Rottenburger Dom

Ruben Johannes Sturm wurde 1979 in Speyer am Rhein geboren.

Er studierte an der Musikhochschule in Frankfurt/Main Kirchenmusik und künstlerisches Orgelspiel. Darüber hinaus besuchte er zahlreiche Meisterkurse und war Preisträger bei verschiedenen Orgelwettbewerben.

Im Jahre 2008 gewann er den 1. Preis beim renommierten Wettbewerb „Orgelimprovisation im Gottesdienst“, der zuvor seit 1993 nicht mehr vergeben worden war und auch seither nicht wieder vergeben wurde. Nach dem A-Examen (mit Auszeichnungen in Orgelliteraturspiel und Liturgischem Orgelspiel/Improvisation) arbeitete er vier Jahre lang als Regionalkantor in der Diözese Mainz.

Im Herbst 2009 erfolgte die Berufung in die Bischofsstadt Rottenburg am Neckar, wo er seit 2010 als Domorganist und Professor für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik wirkt. Als Prorektor leitete er diese auch im Studienjahr 2013/14 kommissarisch.

Zudem ist er Künstlerischer Leiter der „Internationalen Rottenburger Orgelkonzerte“ und des „Rottenburger Orgelsommers“ sowie  Bischöflicher Orgelsachverständiger der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Zum Herbst 2022 wurde er als Domorganist an den Liebfrauendom in München berufen.

www.rubensturm.de

Wolfgang Weis ist seit 2019 Professor für Musiktheorie, Orgelimprovisation und Orgelkunde an der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Gebürtig aus Bad Staffelstein/Oberfranken erhielt er seine erste musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Weis begann seine Studien mit Schulmusik für das Lehramt an Gymnasien mit Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik Würzburg. Ein einjähriger Auslandsaufenthalt in Montpellier diente dem Studium französischer Orgelmusik bei Luc Antonini. Es folgten Studien in Jazz-Klavier bei Christine Schneider und Katholische Kirchenmusik A bei Prof. Christoph Bossert und Zsolt Gárdonyi in Würzburg. Eine Assistenzstelle führte ihn für ein Jahr als Organist an die Stiftsbasilika St. Martin in Landshut. Seit 2008 war Wolfgang Weis über zehn Jahre lang als Regionalkantor, Münsterorganist und Chorleiter am Hl.-Kreuz Münster in Rottweil tätig. Als Arrangeur und Komponist liefert er regelmäßig Beiträge für verschiedene Chorbesetzungen, sowie für Orgel. Als Organist und Pianist in Liturgie und Konzert ist er in verschiedenen Besetzungen aktiv.