Bachelorstudiengang Kath. Kirchenmusik

Bachelor Katholische Kirchenmusik

Dauer: 8 Semester:
Die Ausbildung und die Abschlussprüfungen entsprechen der im Rahmen des Bologna-Prozesses neu formulierten Rahmenordnung für die berufsqualifizierenden Studiengänge in Kirchenmusik, wie sie von der Konferenz der Leiter der kirchlichen und staatlichen Ausbildungsstätten für Kirchenmusik und der Landeskirchenmusikdirektoren in der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie von der Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Ausbildungsstätten für katholische Kirchenmusik in Deutschland beschlossen wurde.

Hier können Sie die wichtigen Inhalte aus der Immatrikulations- und Studienordnung herunterladen:

Anmeldeformular Aufnahmeprüfung

Den Bewerbungsvordruck können Sie hier herunterladen.

Nächste Aufnahmeprüfung: siehe Termine & Fristen

Bitte richten Sie den Antrag auf Zulassung zur Aufnahmeprüfung zum jeweiligen Studiengang an die Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Dem formlosen Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • ein Passbild,
  • ein kurzgefasster Lebenslauf mit den wesentlichen Angaben über die bisherig Ausbildung und gegebenenfalls künstlerische Betätigung,
  • der Nachweis der Hochschulreife (gegebenenfalls das Schulabgangszeugnis),
  • ein pfarramtliches Zeugnis neueren Datums,
  • ein ärztliches Gesundheitszeugnis,
  • bei ausländischen Studienbewerbern ein Staatsangehörigkeitszeugnis und ein Zeugnis über bestandene Prüfungen in amtlich beglaubigter Übersetzung (siehe hierzu § 6 Absatz 3 dieser Ordnung). 
  • Kopie des vollständigen Diplom- bzw. Bachelorzeugnis des B-Examens (nur für Bewerber des Masterstudiengangs Kirchenmusik A)
  • Vorspiel- und Repertoireliste Orgel und Klavier (ggf. weitere Repertoirelisten aus anderen Fächern); Kopie der zu begleitenden Gesangsstücke.
  • Vorlage einer Literaturliste der während des Studiums (und evtl. in der Praxis) als Chorleiter erarbeiteten Werke (ànur für Bewerber des Masterstudiengangs Kirchenmusik A)

Wenn es nicht anders vermerkt ist, bitte wir darum, Bescheinigungen und Zeugnisse in beglaubigten Kopien vorzulegen. 

  • Studienbewerber, die bisher an anderen Hochschulen studiert haben, müssen ihrem Antrag Nachweise über Studienzeiten, bereits abgelegte Prüfungen und erlangte Leistungspunkte (ECTS) beifügen.
  • Ausländische Bewerber müssen ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache aufweisen.

Es besteht kein Anspruch auf Teilnahme an der Aufnahmeprüfung, wenn die Bewerbungsunterlagen nicht ordnungsgemäß, rechtzeitig und vollständig eingereicht wurden.

Anforderungen in den einzelnen Fächern

1.a) Orgelliteraturspiel

Vorlage einer Liste der erarbeiteten Literatur mit Kennzeichnung der innerhalb des vergangenen Jahres studierten Werke. Beifügung des Vorspielprogrammes von max. 15 Minuten Dauer, bestehend aus:

  1. einer Choralbearbeitung aus J. S. Bachs Orgelbüchlein
  2. zwei weitere Werke oder einzelne Sätze größerer Werke aus verschiedenen Stilepochen (Ein weiteres Werk von J. S. Bach neben der Choralbearbeitung ist ebenfalls möglich).
  3. Eine Aufgabe im Vom-Blatt-Spiel im leichten Schwierigkeitsgrad.

Prüfungsdauer: ca. 10 Minuten

1.b) Liturgisches Orgelspiel

Vorzubereiten sind:

  • a) Zwei Orgelsätze zu Kirchenliedern aus dem Orgelbuch zum „Gotteslob“ mit improvisierten Vorspielen;
  • b) fakultativ: eigene Choralharmonisierung
  • Zurufaufgaben:
    a) Vom-Blatt-Spiel weiterer Orgelsätze zu Kirchenliedern mit improvisierten Kurzintonationen

Prüfungsdauer: ca. 5 Minuten

2.) Klavier

Drei Werke verschiedener Stilrichtungen, davon eine dreistimmigen Invention oder ein Präludiums mit Fuge von J.S. Bach.

Prüfungsdauer: ca. 10 Minuten

3.) Chordirigieren

Dirigieren eines einfachen, polyphonen Werkes (Schwierigkeit: Hassler, Missa secunda, Kyrie). Eine Kopie des Werkes wird von der Hochschule mit den Prüfungsunterlagen zugesandt. Prüfungsdauer: ca. 10 Minuten

4.) Gesang

Vorsingen eines begleiteten Kunstliedes, Geistlichen Konzerts o. Ä. und eines
unbegleiteten Gesangbuch- oder Volksliedes.
Prüfungsdauer: ca. 5 Minuten

5.) Gehörbildung, Allgemeine Musiklehre, Tonsatz

Der Prüfungsteil besteht aus einer schriftlichen Klausurprüfung (Allgemeine Musiklehre und Harmonielehre, Gehörbildung), sowie einer mündlich-praktischen Einzelprüfung in Gehörbildung.

5.a) Anforderungen der Klausurprüfung

Allgemeine Musiklehre:
  • Genaue Kenntnis der Notenschrift, Intervalle, Skalen und der elementaren Akkordlehre (Dreiklänge, Septakkorde, Lagen, Umkehrungen);
  • Kenntnis der elementaren Tonsatzlehre (Kadenzen, Funktionen, Dissonanzen Generalbass);
  • Kenntnis der wichtigsten Verzierungen, Abkürzungen und Vortragsbezeichnungen.
Tonsatz:
  • Vierstimmige Harmonisation einer einfachen Durmelodie, Aussetzen eines einfachen Generalbasses.
  • Gehörbildung:
    Intervalle hörend erkennen und notieren (sukzessiv und simultan), Notieren von Dreiklängen und Vierklängen (Dominantseptakkord) mit Umkehrungen, Lage von Akkorden erkennen
  • Rhythmusdiktat, Einstimmiges tonales Melodiediktat.

5.b) Anforderungen der mündlich-praktischen Einzelprüfung

  • Singen von Intervallen, Vomblattsingen und Darstellen von Rhythmen,
  • Spielen von erweiterten Kadenzen (Dur und Moll),
  • Harmonisieren einer einfachen Melodie (Klavier oder Orgel);
  • Elementare Kenntnisse der musikalischen Formenlehre und der Musikgeschichte.

Aufnahmeprüfung im Rahmen der internen oder externen C-Ausbildung

a) Aufnahmeprüfungen während der Abschlussprüfungen der C-Ausbildung allgemein

  • Kandidaten, die ihre Aufnahmeprüfung zum Bachelorstudiengang Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in zeitlichem Zusammenhang mit den Abschlussprüfungen der internen oder der externen C-Ausbildung ablegen, können auf Antrag von einer gesonderten Aufnahmeprüfung befreit werden.
    In diesem Fall erstellt die Prüfungskommission zusätzlich zu den Protokollen der Abschlussprüfungen „C“ gesonderte Protokolle für die Aufnahmeprüfung.

b) Aufnahmeprüfungen nach erfolgreich abgeschlossener C-Ausbildung

  • Kandidaten, die ihre Aufnahmeprüfung zum Bachelorstudiengang Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik nach der vom Amt für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg - Stuttgart ordnungsgemäß durchgeführten C-Ausbildung und -Prüfung (intern oder extern) ablegen, können auf Antrag von einer gesonderten Aufnahmeprüfung befreit werden, wenn
  • a) das Prüfungszeugnisses der C-Ausbildung vorliegt;
  • b) die C - Prüfung insgesamt mit der Gesamtnote von besser als „gut“ (1,75) bewertet wurde;
  • c) die in der  Aufnahmeprüfung geforderten Fächer mit einer Note von mindestens 1,5 in den entsprechenden Fächern abgeschlossen wurden;
  • d) die Meldung zur Aufnahmeprüfung innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren (ab Datum des Prüfungszeugnisses) liegt.

In diesem Fall ersetzt das Prüfungszeugnis die Protokolle für die Aufnahmeprüfung.
Die Entscheidung in beiden Fällen trifft der Rektor nach Beratung mit den Lehrkräften der entsprechenden Fächer.