Bachelorstudiengang Kath. Kirchenmusik

Bachelor Katholische Kirchenmusik

Dauer: 8 Semester:
Die Ausbildung und die Abschlussprüfungen entsprechen der im Rahmen des Bologna-Prozesses neu formulierten Rahmenordnung für die berufsqualifizierenden Studiengänge in Kirchenmusik, wie sie von der Konferenz der Leiter der kirchlichen und staatlichen Ausbildungsstätten für Kirchenmusik und der Landeskirchenmusikdirektoren in der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie von der Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Ausbildungsstätten für katholische Kirchenmusik in Deutschland beschlossen wurde.

Hier können Sie die wichtigen Inhalte aus der Immatrikulations- und Studienordnung herunterladen:

Anmeldeformular – Aufnahmeprüfung

Den Anmeldebogen können Sie hier herunterladen.

Nächste Aufnahmeprüfung: siehe Termine & Fristen

Bitte richten Sie den Antrag auf Zulassung zur Aufnahmeprüfung zum jeweiligen Studiengang an die Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Dem formlosen Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • ein vollständig ausgefüllter Anmeldebogen,
  • 2 Passbilder,
  • ein kurzgefasster tabellarischer Lebenslauf mit den wesentlichen Angaben über die bisherige Ausbildung und gegebenenfalls künstlerische Betätigung,
  • eine beglaubigte Abschrift der Hochschulzugangsberechtigung (in der Regel ist dies das Abiturzeugnis),
  • von Bewerbern, die keine allgemeine Hochschulreife nachweisen, eine Erklärung, dass sie gem. § 58, Abs. 7 LHG an der Begabtenprüfung zur Zulassung an der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart teilzunehmen beabsichtigen,
  • bei Minderjährigen, die sich als Jungstudenten bewerben, eine Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten,
  • ein pfarramtliches Zeugnis neueren Datums,
  • ein ärztliches Gesundheitszeugnis, das die gesundheitlichen Voraussetzungen (psychisch und physisch) bescheinigt, ein Kirchenmusikstudium aufzunehmen,
  • ein Nachweis über eine bestehende Krankenversicherung,
  • bei Bewerbern für ein Masterstudium: Kopie des vollständigen Diplomzeugnisses (B-Examen) bzw. Bachelorzeugnisses (B.Mus),
  • die Programme bzw. Vorspiellisten für die Aufnahmeprüfung in den entsprechenden Fächern; ggfls. Noten der zu begleitenden Gesangsstücke,
  • Vorlage einer Literaturliste der bereits erarbeiteten Werke bzw. bei Bewerbern für ein Masterstudium der während des Studiums (und evtl. in der Praxis) erarbeiteten Werke,
  • bei ausländischen Studienbewerbern: ein Staatsangehörigkeitszeugnis (Passkopie) und ein Zeugnis über bestandene Prüfungen in amtlich beglaubigter Übersetzung,
  • bei ausländischen Studienbewerbern: ein Sprachnachweis (z. B. Zeugnisse von absolvierten Sprachschulungen) für ein Niveau von B2 gemäß der europäischen Rahmenordnung Common European Framework of Refereces for Languages (CEFR) vgl. europass.cedefop.europa.eu/en/resources/european-language-levels-cefr; (Für den Studiengang „Bachelor Kath. Kirchenmusik“ sollte der Nachweis über den bestandenen Sprachtest B2 bis zum Ende des 2. Semesters vorliegen. Sollte von zugelassenen Studierenden bis dahin das Zertifikat nicht vorliegen, kann der Antragsteller exmatrikuliert werden.),
  • bei ausländischen Studienbewerbern: Eine Erklärung über die Sicherung der Finanzierung des Studiums.

Wenn es nicht anders vermerkt ist, bitte wir darum, Bescheinigungen und Zeugnisse in beglaubigten Kopien vorzulegen. 

  • Studienbewerber, die bisher an anderen Hochschulen studiert haben, müssen ihrem Antrag Nachweise über Studienzeiten, bereits abgelegte Prüfungen und erlangte Leistungspunkte (ECTS) beifügen.
  • Ausländische Bewerber werden unter denselben Bedingungen wie deutsche Kandidaten aufgenommen, wenn sie die deutsche Sprache ausreichend beherrschen.

Es besteht kein Anspruch auf Teilnahme an der Aufnahmeprüfung, wenn die Bewerbungsunterlagen nicht ordnungsgemäß, rechtzeitig und vollständig eingereicht wurden. Unvollständige oder nicht fristgerecht eingereichte Zulassungsanträge können zurückgewiesen werden.

    Inhalte der Aufnahmeprüfung

    Orgel

    a) Orgelliteraturspiel (Prüfungsdauer ca. 10 Minuten)

    Vorlage einer Liste der erarbeiteten Literatur mit Kennzeichnung der innerhalb des vergangenen Jahres studierten Werke. Beifügung des Vorspielprogrammes von max. 15 Minuten Dauer, bestehend aus:

    1. einer Choralbearbeitung aus J. S. Bachs Orgelbüchlein,
    2. zwei weitere Werke oder einzelne Sätze größerer Werke aus verschiedenen Stilepochen, (ein weiteres Werk von J. S. Bach neben der Choralbearbeitung ist ebenfalls möglich),
    3. eine Aufgabe im Vom-Blatt-Spiel im leichten Schwierigkeitsgrad.

    b) Liturgisches Orgelspiel (Prüfungsdauer ca. 5 Minuten)
    vorzubereiten sind:

    1. Zwei Orgelsätze zu Kirchenliedern aus dem Orgelbuch zum „Gotteslob“ mit improvisierten Vorspielen,
    2. fakultativ: eigene Choralharmonisierung,
      Zurufaufgaben:
    3. Vom-Blatt-Spiel weiterer Orgelsätze zu Kirchenliedern mit improvisierten Kurzintonationen.

    Klavier

    (Prüfungsdauer ca. 10 Minuten)
    Drei Werke verschiedener Stilrichtungen, davon eine dreistimmigen Invention oder ein Präludium mit Fuge von J. S. Bach.

    3 Chordirigieren (Prüfungsdauer ca. 10 Minuten)
    Erarbeiten und dirigieren eines einfachen, polyphonen Werkes (Schwierigkeit: z. B. Hassler: „Missa secunda“, Kyrie). Die Noten des Werkes werden von der Hochschule zugesandt.

    Gesang

    (Prüfungsdauer ca. 5 Minuten)
    Vorsingen eines begleiteten Kunstliedes oder Geistlichen Konzerts oder einer Arie sowie eines selbstgewählten unbegleiteten mehrstrophigen Gesangbuch- oder Volksliedes. Noten für den Klavierbegleiter sind in zweifacher Ausfertigung mindestens drei Wochen vor der Aufnahmeprüfung einzureichen.

    Gehörbildung, Allgemeine Musiklehre, Tonsatz

    Der Prüfungsteil besteht aus einer schriftlichen Klausurprüfung (Allgemeine Musiklehre und Harmonielehre, Gehörbildung) und einer mündlich-praktischen Einzelprüfung in Gehörbildung.

    a) Anforderungen der Klausurprüfung

    Allgemeine Musiklehre

    • Genaue Kenntnis der Notenschrift, Intervalle, Skalen und der elementaren Akkordlehre (Dreiklänge, Septakkorde, Lagen, Umkehrungen),
    • Kenntnis der elementaren Tonsatzlehre (Kadenzen, Funktionen, Dissonanzen Generalbass),
    • Kenntnis der wichtigsten Verzierungen, Abkürzungen und Vortragsbezeichnungen,

    Tonsatz

    • Vierstimmige Harmonisation einer einfachen Durmelodie, Aussetzen eines einfachen Generalbasses,

    Gehörbildung

    • Intervalle hörend erkennen und notieren (sukzessiv und simultan), Notieren von Dreiklängen und Vierklängen (Dominantseptakkord) mit Umkehrungen, Lage von Akkorden erkennen, Rhythmusdiktat, einstimmiges tonales Melodiediktat.

    b) Anforderungen der mündlich-praktischen Einzelprüfung:

    • Singen von Intervallen, Vom-Blatt-Singen und Darstellen von Rhythmen, Spielen von erweiterten Kadenzen (Dur und Moll), Harmonisieren einer einfachen Melodie (Klavier oder Orgel), elementare Kenntnisse der musikalischen Formenlehre und der Musikgeschichte.

     

     

    Aufnahmeprüfung im Rahmen der internen oder externen C-Ausbildung

    Aufnahmeprüfungen während der Abschlussprüfungen der C-Ausbildung allgemein

    • Kandidaten, die ihre Aufnahmeprüfung zum Bachelorstudiengang Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in zeitlichem Zusammenhang mit den Abschlussprüfungen der internen oder der externen C-Ausbildung ablegen, können auf Antrag von einer gesonderten Aufnahmeprüfung befreit werden.

    In diesem Fall erstellt die Prüfungskommission zusätzlich zu den Protokollen der Abschlussprüfungen „C“ gesonderte Protokolle für die Aufnahmeprüfung.

      Aufnahmeprüfungen nach erfolgreich abgeschlossener C-Ausbildung

      • Kandidaten, die ihre Aufnahmeprüfung zum Bachelorstudiengang Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik nach der vom Amt für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart ordnungsgemäß durchgeführten C-Ausbildung und -Prüfung (intern oder extern) ablegen, können auf Antrag von einer gesonderten Aufnahmeprüfung befreit werden, wenn
        a) das Prüfungszeugnis der C-Ausbildung vorliegt,
        b) die C-Prüfung insgesamt mit der Gesamtnote von besser als „gut“ (1,75) bewertet wurde,
        c) die in der Aufnahmeprüfung geforderten Fächer mit einer Note von mindestens 1,5 in den entsprechenden Fächern abgeschlossen wurden,
        d) die Meldung zur Aufnahmeprüfung innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren (ab Datum des Prüfungszeugnisses) liegt.

      In diesem Fall ersetzt das Prüfungszeugnis die Protokolle für die Aufnahmeprüfung.
      Die Entscheidung in beiden Fällen trifft der Rektor nach Beratung mit den Lehrkräften der entsprechenden Fächer.