Herzlich willkommen Frau Weißmann

Mit großer Freude heißen wir Frau Anika Weißmann herzlich Willkommen in unserer Hochschule!

Frau Weißmann komplettiert das Team der Hochschulverwaltung und wirkt u.a. im Bereich der Bibliothek, der C-Ausbildung und des Studienbetriebs an der Hochschule mit.

Wir wünschen ihr für ihre Tätigkeit in der Bibliothek und in der Hochschulverwaltung alles Gute und Gottes Segen!

Bild: Greiss, Herrenberg

Eröffnung des Orgelhauses

Neues Zentrum der Kirchenmusik

Orgelhaus an der Hochschule für Kirchenmusik wird eröffnet. Angebot an Studenten und Studentinnen sowie an Kirchenmusiker:innen aus der Diözese.

Bei einer Feierstunde segnete Bischof Dr. Klaus Krämer am Samstagnachmittag das neue Orgelhaus der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart. „Dieses Gebäude ist das neue Zentrum der kirchenmusikalischen Aus- und Fortbildung unserer Diözese. Es ist mir eine Freude, dass wir dieses Orgelhaus heute eröffnen können“, sagte Dr. Krämer. Kern des neuen Gebäudes ist die neue Orgel mit ihren 50 Registern der Firma Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG aus Bonn. Die Hochschule in Rottenburg ist eine von insgesamt nur zwei katholischen Hochschulen für Kirchenmusik in Deutschland. 

Ein wahrer Schatz

Kirchenmusik sei ein zentrales Element des liturgischen, pastoralen und kulturellen Wirkens der Kirche, hob Bischof Dr. Krämer in seiner Rede hervor. Über den unmittelbaren gottesdienstlichen Kontext hinaus wirke Musik im gemeinsamen Singen und Musizieren über alle Altersgruppen hinweg gemeinschaftsstiftend. „In einer Zeit zunehmender Säkularisierung und großer Verunsicherung in Kirche und Gesellschaft ist die Musik ein wahrer Schatz, dessen Möglichkeiten wir uns immer wieder neu bewusstwerden müssen. Musik, Kunst und Kultur wirken über alle gesellschaftlichen Gruppen hinweg integrativ. Die Kunst bringt Kirche und Gesellschaft an vielen Stellen miteinander in Kontakt und schafft erstaunliche Verbindungen“, würdigte der Bischof deren Bedeutung, bevor er das Orgelhaus seiner Nutzung übergab und es segnete. 

In einer Kirche der Zukunft

Weihbischof Dr. Gerhard Schneider, Leiter der für die Hochschule zuständigen Hauptabteilung „Liturgie (mit Kunst und Kirchenmusik) und Berufungspastoral“ im Bischöflichen Ordinariat der Diözese, begrüßte die anwesenden Vertreter der beim Bau des Orgelhauses beteiligten Firmen Lederer Ragnarsdottir Architekten PartGmbH und LRO GmbH & Co. KG sowie weiterer beteiligter Ingenieurbüros und Fachplaner. Weihbischof Dr. Schneider erinnerte daran, dass das neue Gebäude mehr als sieben Jahre, nachdem die ersten Entscheidungen zum Bau des Orgelhauses getroffen wurden, nun ein sichtbares Zeichen der konzeptionellen Entwicklung der Kirchenmusik in der Diözese ist. „Auf vielfältige Weise durften wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das kirchenmusikalische Wirken in unserer Diözese in seiner ganzen Breite auch in einer Kirche der Zukunft seiner grundlegenden Bedeutung gerecht werden kann“, sagte Dr. Schneider. 

Für Tradition und Zukunft

Professor Stefan Palm, Rektor der Hochschule für Kirchenmusik, sprach angesichts der Eröffnung von „einem Tag der Vollendung und einem Tag des Aufbruchs“. Die Studierenden der Hochschule hätten nun erstmals jederzeit Zugang zu einem Instrument, das ihre Entwicklung nachhaltig prägen werde. „Möge dieses Haus ein Fels der Kirchenmusik sein, getragen von unserem Glauben, ein Ort für Tradition und Zukunft“, sagte Palm. 

Neue Formate von Fort- und Weiterbildungen

Hauptsächliche Nutzer des Orgelhauses sind fortan die Studierenden der Hochschule, die künftig die Möglichkeit haben, mit dem neuen Instrument die gesamte Bandbreite der Orgelmusik, von der Renaissance bis zur Gegenwart, unter optimalen Bedingungen zu erleben und zu erlernen. In dem neuen Gebäude werden zudem Ausbildungen wie ab Herbst die neue ökumenische Kinderchorleiter:innen-Ausbildung in Kooperation mit der evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen stattfinden sowie die popularmusikalische Band- und Chorleiter:innen-Ausbildung der Diözese. Als Mittelpunkt des kirchenmusikalischen Ausbildungszentrums der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden in dem Orgelhaus in Zukunft auch neue Formate von Fort- und Weiterbildungen für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker der Diözese stattfinden, die auf die dynamische Entwicklung der musikalischen und pastoralen Anforderungen an die Kirchenmusik reagieren.

(Stabsstelle Mediale Kommunikation der Diözese)

Bilder: Daniela Reske

Verleihungsurkunde für Volker Hagemann

Mit der Übergabe der Verleihungsurkunde durch Bischof Dr. Klaus Krämer ist es nun auch von höchster Stelle beglaubigt und besiegelt: Prof. Volker Hagemann vervollständigt das Kollegium der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart für das Fach Chorleitung. Zu den ersten Gratulanten gehörten Weihbischof Dr. Gerhard Schneider, Rektor Prof. Stefan Palm und Prorektor Prof. Wolfgang Weis.

Herzlichen Glückwunsch!

Bild: HfK

Aufgenommen ins Cusanuswerk

Nachdem 2024 bereits Gregor Engelhardt in das Cusanuswerk aufgenommen wurde, freuen wir uns über die Aufnahme von zwei weiteren Studierenden unserer Hochschule: Lilith Seubert und Michael Mauz.

Die Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk ist das Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Mit staatlichen, kirchlichen und privaten Zuwendungen fördert das Cusanuswerk aktuell mehr als 2.400 herausragend begabte katholische Auszubildende, Studierende und Promovierende – ideell und finanziell.

Herzliche Gratulation!

Michael Jonathan Mauz, aufgewachsen in Langenargen am Bodensee, absolvierte nach dem Abitur im Jahr 2023 die interne C-Ausbildung an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg und studiert hier nun auch seit Oktober 2024 den Bachelorstudiengang Kirchenmusik. Dort erhält er unter anderem Unterricht bei Prof. Stefan Palm (Orgelliteratur, Cembalo), Prof. Georg Oberauer (Liturgisches Orgelspiel) und Prof. Volker Hagemann (Chorleitung). Neben seinem Studium begleitet er in verschiedenen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Rottenburg Gottesdienste an der Orgel und leitet außerdem den Kirchenchor in Fischingen bei Sulz.

Lilith Maria Seubert, in Speyer am Rhein aufgewachsen, ist bereits seit ihrem achten Lebensjahr in der Speyrer Dommusik aktiv. Im Jahr 2020 begann sie ihre dreijährige C-Ausbildung am „Bischöflichen Kirchenmusikalischen Institut“ Speyer. Seit dem Wintersemester 2024/25 studiert sie Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg. Zu ihren Lehrern zählen unter anderem Prof. Volker Hagemann, Prof. Georg Oberauer, sowie Peter Schleicher und Prof. Stefan Palm. Sie leitet den Frauenchor „Cantamus“ in Hirrlingen, den Kinderchor der Grundschule Schwalldorf und ist als Organistin in Gottesdiensten der Seelsorgeeinheit Rottenburg zu hören.

Foto: Hochschule

Abschied Frau Christine Seifer

Nach etwas mehr als einem Jahr müssen wir uns leider von Frau Christine Seifer verabschieden.

Frau Seifer bereicherte das Kollegium und war wertvoller Bestandteil für das Gelingen der Hochschule – insbesondere der C-Ausbildung und der Bibliothek.

Wir wünschen Frau Seifer alles Gute für ihre Zukunft und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Die freigewordene Stelle wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederbesetzt.
Weitere Informationen finden Sie hier.


Für die Hochschule
Andreas Großberger

Stellenangebot

Für die Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Verwaltungsmitarbeiter:in (m/w/d) mit 40% Beschäftigungsumfang.

Die Aufgaben sind insbesondere:

  • Assistenz in der Hochschule für den Bereich „Bibliothek“
  • Unterstützung der Geschäftsführung der Hochschule
  • Veranstaltungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Informationen finden Sie hier.

Entsendungsgottesdienst 2025

Am 22. November 2025 fand im Rottenburger Dom der Entsendungsgottesdienst für alle Absolventen der kirchenmusikalischen Ausbildungsgänge der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.

Mehr als 25 Absolventen erreichten innerhalb des vergangenen Jahres einen kirchenmusikalischen Abschluss in unserer Diözese. Weihbischof Dr. Gerhard Schneider überreichte den Absolventen der Band- und Popchorleitungs-Ausbildung, der D-Ausbildung sowie der C-Ausbildung Ihre Zeugnisse und entsendete die Absolventen in Ihre Gemeinden. Für Ihren Dienst wünschte er allen Absolventen alles Gute und Gottes Segen.

In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Weihbischof Dr. Schneider die Heilige Cäcilia, Patronin der Kirchenmusik, sowie den hl. Ambrosius, welcher im 4. Jahrhundert n. Chr., den Gemeindegesang in die abendländische Kirche einführte. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem Chor, überwiegend bestehend aus den Absolventinnen und Absolventen selbst. Das attraktive musikalische Programm diente der Liturgie und erhöhte die Feierlichkeit der Messe. Die Leitung hatte Bernhard Kugler, Prof. Wolfgang Weis begleitete an der Orgel.

Herzlichen Glückwunsch allen Absolvent:innen!

Bildrechte: Pressefoto ULMER / Moritz Liss

Nachruf für KMD Peter Böttinger

In der vergangenen Woche am Mittwoch, 8. Oktober, ist unser langjähriger, hochgeschätzter Dozent, Herr Kirchenmusikdirektor Peter Böttinger im Alter von 71 Jahren unerwartet gestorben.
Peter Böttinger stammt aus Stuttgart, wo er von 1974-79 Kirchenmusik studierte und das A-Examen ablegte (Orgel bei Prof. Harald Kugler und Prof. Dr. Rudolf Walter). Seit 1975 bis zu seinem Renteneintritt unterrichtete er an unserem Hause als nebenamtlicher Dozent in der C- und B-Ausbildung angehende Kirchenmusiker. Ab 1981 wirkte er auch als hauptamtlicher Dekanatskirchenmusiker in Waiblingen, wo er zahlreiche Orgel- und Chorkonzerte mit vielfältigsten Programmen aufgeführt hat.

Daneben hat er zahlreiche Veröffentlichungen über alte und neue Musik verfasst und war Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften. 1998 verlieh ihm Bischof Dr. Walter Kaspar den Titel „Kirchenmusikdirektor“. Unter seinen Kollegen sowohl im Gemeindedienst als auch an der Hochschule war er einer der Wenigen, die sich intensiv mit zeitgenössischer Musik auseinandergesetzt haben.

Seine ehemaligen Studierenden berichten übereinstimmend, dass er es jeweils in sehr kreativer und phantasievoller Weise verstand, auf die Bedürfnisse jedes Studierenden einzugehen.

Das Kollegium der Hochschule trauert um einen ausgesprochen humorvollen und wohlwollenden Kollegen und leidenschaftlichen Musikpädagogen.

Seiner Frau und der ganzen Familie möchten wir unsere tief empfundene Anteilnahme zum Ausdruck bringen.

Requiescat in pace!

Rektor, Prof. Stefan Palm

Prorektor, Prof. Wolfgang Weis

Geschäftsführung, Andreas Großberger

Bildrecht: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Gastsemester in Amerika

David Hansjosten (BA-Kirchenmusik) ist derzeit zu Gast an unserer Partneruniversität in Valparaiso (Indiana), USA:

„Bereits am 14. August startete für mich das Semester an der Valparaiso University, Indiana, USA. Die erste Woche war voller Angebote zur Orientierung auf dem Campus. Einführungsveranstaltungen für internationale Studierende, das Kennenlernen der neuen Kommilitonen, Informationen zum Leben und Miteinander auf dem Campus und Messen zum Kennenlernen der Clubs und Freizeitangebote. Zudem gab es viele Veranstaltungen, wie T-Shirt batiken, Comedy-Abende und das traditionelle Konzert „Valpo-Vibes“ mit verschiedenen Bands und Gruppen aus den USA.

Der Unterricht startete für mich in der kommenden Woche in Fächern wie Orgel, Improvisation, Musiktherapie, Cembalo, Stimmbildung uvm.

Zusätzlich zum Unterricht habe ich mich für die Musicalproduktion von „Cabaret“ beworben. Mit professionellen Produktionsleiterinnen, einem großartigen Musical-Gesangslehrer und einer hervorragenden Choreografin werde ich die kommenden 8 Wochen an meiner Hauptrolle als „Emcee“ arbeiten. Neben der Universität erkunde ich verschiedene Orte und die Kultur des Landes. Mit Ausflügen nach Chicago, dem Indiana Dunes National Park oder der Renaissance Messe in Wisconsin bekomme ich unzählige Eindrücke aus dem Leben in den USA.“

Wir wünschen Herrn Hansjosten eine gute Zeit in Amerika!

Bildrechte: David Hansjosten