Orchesterleitungskonzert im Orgelhaus

Am vergangenen Freitag, 10. Juli 2026, fand das Orchesterleitungskonzert mit zwei Prüfungen im Fach Orchesterleitung im neuen Orgelhaus der Diözese statt.

Als Hochschule sind wir für das Orgelhaus mehr als dankbar!
Ein Orgelhaus für unsere Diözese, in welchem die Zukunft der Kirchenmusik der Diözese entwickelt werden kann! Ein kirchenmusikalisches Ausbildungszentrum für die Kirchenmusik – ob klassisch oder popularmusikalisch!

Am vergangenen Freitag wurden die Sinfonie g-Moll von Leopold Koželuch (1747-1818) und die Sinfonie Nr. 5 in B-Dur von Franz Schubert (1797-1828) aufgeführt.

Es dirigierten:

  • David Hansjosten (BA – Klasse Peter Lorenz)
  • Alexander Halbert (BA – Klasse Peter Lorenz)
  • Mario Falkenstein (MA – Klasse Peter Lorenz)
  • Sarafina Schenk (BA – Klasse UMD Philipp Amelung)

Orchester: Sinfonietta Tübingen

Herzlichen Glückwunsch den Absolvent:innen zur Prüfung!

Bilder: Günter Ludwig

Herzlich willkommen Frau Weißmann

Mit großer Freude heißen wir Frau Anika Weißmann herzlich Willkommen in unserer Hochschule!

Frau Weißmann komplettiert das Team der Hochschulverwaltung und wirkt u.a. im Bereich der Bibliothek, der C-Ausbildung und des Studienbetriebs an der Hochschule mit.

Wir wünschen ihr für ihre Tätigkeit in der Bibliothek und in der Hochschulverwaltung alles Gute und Gottes Segen!

Bild: Greiss, Herrenberg

Leo Straßner gestaltet Preisträgerkonzert im Pfleghof

Am vergangenen Mittwochabend, den 20. Mai fand das Konzert zum Stipendium im Pfleghof durch unseren Studenten Leo Straßner statt, es erklangen Werke von J. S. Bach und François Couperin.

Als Rahmen für das Konzert wurde das musikwissenschaftliche Kolloquium von Prof. Dr. Stefan Morent genutzt, der als Hausherr auch die zahlreichen Zuhörer begrüßte: Die Kapelle des Pfleghofs ist Teil des musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Tübingen.

Der Pfleghof verfügt über zwei Orgeln als historische Stilnachbauten: Eine Orgel im Stil von Johann Andreas Silbermann, auf der das Konzert stattfand, sowie eine weitere Orgel im italienischen Renaissance-Stil im Pfleghofsaal.

Das hausinterne Stipendium wird jährlich für herausragende musikalische Leistungen vom Förderverein der HfK verliehen. Dr. Christoph Gögler als Vorsitzender des Vereins überreichte die Urkunde.

Abgebildete Personen v.l.n.r.: Prof. Dr. Stefan Morent, Rektor Prof. Stefan Palm, Leo Straßner, Prorektor Prof. Wolfgang Weis, Dr. Christoph Gögler.

Bild: HfK Rottenburg

Eröffnung des Orgelhauses

Neues Zentrum der Kirchenmusik

Orgelhaus an der Hochschule für Kirchenmusik wird eröffnet. Angebot an Studenten und Studentinnen sowie an Kirchenmusiker:innen aus der Diözese.

Bei einer Feierstunde segnete Bischof Dr. Klaus Krämer am Samstagnachmittag das neue Orgelhaus der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart. „Dieses Gebäude ist das neue Zentrum der kirchenmusikalischen Aus- und Fortbildung unserer Diözese. Es ist mir eine Freude, dass wir dieses Orgelhaus heute eröffnen können“, sagte Dr. Krämer. Kern des neuen Gebäudes ist die neue Orgel mit ihren 50 Registern der Firma Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG aus Bonn. Die Hochschule in Rottenburg ist eine von insgesamt nur zwei katholischen Hochschulen für Kirchenmusik in Deutschland. 

Ein wahrer Schatz

Kirchenmusik sei ein zentrales Element des liturgischen, pastoralen und kulturellen Wirkens der Kirche, hob Bischof Dr. Krämer in seiner Rede hervor. Über den unmittelbaren gottesdienstlichen Kontext hinaus wirke Musik im gemeinsamen Singen und Musizieren über alle Altersgruppen hinweg gemeinschaftsstiftend. „In einer Zeit zunehmender Säkularisierung und großer Verunsicherung in Kirche und Gesellschaft ist die Musik ein wahrer Schatz, dessen Möglichkeiten wir uns immer wieder neu bewusstwerden müssen. Musik, Kunst und Kultur wirken über alle gesellschaftlichen Gruppen hinweg integrativ. Die Kunst bringt Kirche und Gesellschaft an vielen Stellen miteinander in Kontakt und schafft erstaunliche Verbindungen“, würdigte der Bischof deren Bedeutung, bevor er das Orgelhaus seiner Nutzung übergab und es segnete. 

In einer Kirche der Zukunft

Weihbischof Dr. Gerhard Schneider, Leiter der für die Hochschule zuständigen Hauptabteilung „Liturgie (mit Kunst und Kirchenmusik) und Berufungspastoral“ im Bischöflichen Ordinariat der Diözese, begrüßte die anwesenden Vertreter der beim Bau des Orgelhauses beteiligten Firmen Lederer Ragnarsdottir Architekten PartGmbH und LRO GmbH & Co. KG sowie weiterer beteiligter Ingenieurbüros und Fachplaner. Weihbischof Dr. Schneider erinnerte daran, dass das neue Gebäude mehr als sieben Jahre, nachdem die ersten Entscheidungen zum Bau des Orgelhauses getroffen wurden, nun ein sichtbares Zeichen der konzeptionellen Entwicklung der Kirchenmusik in der Diözese ist. „Auf vielfältige Weise durften wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das kirchenmusikalische Wirken in unserer Diözese in seiner ganzen Breite auch in einer Kirche der Zukunft seiner grundlegenden Bedeutung gerecht werden kann“, sagte Dr. Schneider. 

Für Tradition und Zukunft

Professor Stefan Palm, Rektor der Hochschule für Kirchenmusik, sprach angesichts der Eröffnung von „einem Tag der Vollendung und einem Tag des Aufbruchs“. Die Studierenden der Hochschule hätten nun erstmals jederzeit Zugang zu einem Instrument, das ihre Entwicklung nachhaltig prägen werde. „Möge dieses Haus ein Fels der Kirchenmusik sein, getragen von unserem Glauben, ein Ort für Tradition und Zukunft“, sagte Palm. 

Neue Formate von Fort- und Weiterbildungen

Hauptsächliche Nutzer des Orgelhauses sind fortan die Studierenden der Hochschule, die künftig die Möglichkeit haben, mit dem neuen Instrument die gesamte Bandbreite der Orgelmusik, von der Renaissance bis zur Gegenwart, unter optimalen Bedingungen zu erleben und zu erlernen. In dem neuen Gebäude werden zudem Ausbildungen wie ab Herbst die neue ökumenische Kinderchorleiter:innen-Ausbildung in Kooperation mit der evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen stattfinden sowie die popularmusikalische Band- und Chorleiter:innen-Ausbildung der Diözese. Als Mittelpunkt des kirchenmusikalischen Ausbildungszentrums der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden in dem Orgelhaus in Zukunft auch neue Formate von Fort- und Weiterbildungen für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker der Diözese stattfinden, die auf die dynamische Entwicklung der musikalischen und pastoralen Anforderungen an die Kirchenmusik reagieren.

(Stabsstelle Mediale Kommunikation der Diözese)

Bilder: Daniela Reske

Verleihungsurkunde für Volker Hagemann

Mit der Übergabe der Verleihungsurkunde durch Bischof Dr. Klaus Krämer ist es nun auch von höchster Stelle beglaubigt und besiegelt: Prof. Volker Hagemann vervollständigt das Kollegium der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart für das Fach Chorleitung. Zu den ersten Gratulanten gehörten Weihbischof Dr. Gerhard Schneider, Rektor Prof. Stefan Palm und Prorektor Prof. Wolfgang Weis.

Herzlichen Glückwunsch!

Bild: HfK

Würdigung – Frau Bettina Moster

Die Hochschule für Kirchenmusik trauert um Frau Bettina Moster, unsere langjährige Bibliothekarin, die in den vergangenen Tagen verstorben ist.

Mit Frau Moster verliert die Hochschule eine energische Mitarbeiterin mit hervorragender Sachkenntnis und auch eine höchst charismatische und zugewandte Person mit hoher Identifikation mit unserem Hause und dessen Anliegen: der Vermittlung von Musik, und von Kirchenmusik im Besonderen.

Alle Mitarbeiter:Innen empfinden tiefen Schmerz angesichts eines solchen Verlusts.
Wir wünschen den Angehörigen viel Trost und Kraft, und Frau Moster die ewige Freude.


Requiescat in pace!

Prof. Stefan Palm
Rektor

Prof. Wolfgang Weis
Prorektor

Andreas Großberger
Geschäftsführer

Bild: HfK Rottenburg

Aufgenommen ins Cusanuswerk

Nachdem 2024 bereits Gregor Engelhardt in das Cusanuswerk aufgenommen wurde, freuen wir uns über die Aufnahme von zwei weiteren Studierenden unserer Hochschule: Lilith Seubert und Michael Mauz.

Die Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk ist das Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Mit staatlichen, kirchlichen und privaten Zuwendungen fördert das Cusanuswerk aktuell mehr als 2.400 herausragend begabte katholische Auszubildende, Studierende und Promovierende – ideell und finanziell.

Herzliche Gratulation!

Michael Jonathan Mauz, aufgewachsen in Langenargen am Bodensee, absolvierte nach dem Abitur im Jahr 2023 die interne C-Ausbildung an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg und studiert hier nun auch seit Oktober 2024 den Bachelorstudiengang Kirchenmusik. Dort erhält er unter anderem Unterricht bei Prof. Stefan Palm (Orgelliteratur, Cembalo), Prof. Georg Oberauer (Liturgisches Orgelspiel) und Prof. Volker Hagemann (Chorleitung). Neben seinem Studium begleitet er in verschiedenen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Rottenburg Gottesdienste an der Orgel und leitet außerdem den Kirchenchor in Fischingen bei Sulz.

Lilith Maria Seubert, in Speyer am Rhein aufgewachsen, ist bereits seit ihrem achten Lebensjahr in der Speyrer Dommusik aktiv. Im Jahr 2020 begann sie ihre dreijährige C-Ausbildung am „Bischöflichen Kirchenmusikalischen Institut“ Speyer. Seit dem Wintersemester 2024/25 studiert sie Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg. Zu ihren Lehrern zählen unter anderem Prof. Volker Hagemann, Prof. Georg Oberauer, sowie Peter Schleicher und Prof. Stefan Palm. Sie leitet den Frauenchor „Cantamus“ in Hirrlingen, den Kinderchor der Grundschule Schwalldorf und ist als Organistin in Gottesdiensten der Seelsorgeeinheit Rottenburg zu hören.

Foto: Hochschule

Orgelfahrt 2026

Nach Göppingen, Eislingen, Maihingen, Neresheim, Giengen an der Brenz

Die ersten beiden Tagen des Sommersemesters wurden für eine „kleine“ Orgelfahrt genutzt.

Die Fahrt startete mit der Walcker-Orgel in Göppingen, St. Maria von 1851/51, rekonstruiert von Richard Rensch 1995.

Gleich nebenan, in Eislingen, Liebfrauen, konnte eine englische Vowles-Orgel von 1875, erweitert und restauriert von Wiedenmann Orgelbau 2011, gehört und bespielt werden. Im Zentrum der Fahrt war die Baumeister-Orgel von 1737 im Kloster Maihingen, die als weltweit einzige Orgel dieser Epoche vollkommen unverändert erlebt und auch ausgiebig bespielt werden konnte.

Nach der Übernachtung im Kloster waren die Stationen am zweiten Tag die Holzhey-Orgel von 1797 in der Abteikirche Neresheim, restauriert von Kuhn Orgelbau 1979 und zum Abschluss die Link-Orgel in der evang. Stadtkirche in Giengen an der Brenz, Neben der Baumeister-Orgel in Maihingen die zweite unverändert erhaltene Stilorgel dieser Fahrt.


Ein herzlicher Dank ergeht an die Gastgeber Norbert Englbrecht und Markus Zimpel in Göppingen und Eislingen, Rosi und Hans Seifert in Maihingen, die uns eine ausgiebige Kirchenführung zuteil werden ließen, Pater Albert in Neresheim und Kantor Christoph Kuppler in Giengen an der Brenz

Foto: Stefan Palm