Aufgenommen ins Cusanuswerk

Nachdem 2024 bereits Gregor Engelhardt in das Cusanuswerk aufgenommen wurde, freuen wir uns über die Aufnahme von zwei weiteren Studierenden unserer Hochschule: Lilith Seubert und Michael Mauz.

Die Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk ist das Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Mit staatlichen, kirchlichen und privaten Zuwendungen fördert das Cusanuswerk aktuell mehr als 2.400 herausragend begabte katholische Auszubildende, Studierende und Promovierende – ideell und finanziell.

Herzliche Gratulation!

Michael Jonathan Mauz, aufgewachsen in Langenargen am Bodensee, absolvierte nach dem Abitur im Jahr 2023 die interne C-Ausbildung an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg und studiert hier nun auch seit Oktober 2024 den Bachelorstudiengang Kirchenmusik. Dort erhält er unter anderem Unterricht bei Prof. Stefan Palm (Orgelliteratur, Cembalo), Prof. Georg Oberauer (Liturgisches Orgelspiel) und Prof. Volker Hagemann (Chorleitung). Neben seinem Studium begleitet er in verschiedenen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Rottenburg Gottesdienste an der Orgel und leitet außerdem den Kirchenchor in Fischingen bei Sulz.

Lilith Maria Seubert, in Speyer am Rhein aufgewachsen, ist bereits seit ihrem achten Lebensjahr in der Speyrer Dommusik aktiv. Im Jahr 2020 begann sie ihre dreijährige C-Ausbildung am „Bischöflichen Kirchenmusikalischen Institut“ Speyer. Seit dem Wintersemester 2024/25 studiert sie Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg. Zu ihren Lehrern zählen unter anderem Prof. Volker Hagemann, Prof. Georg Oberauer, sowie Peter Schleicher und Prof. Stefan Palm. Sie leitet den Frauenchor „Cantamus“ in Hirrlingen, den Kinderchor der Grundschule Schwalldorf und ist als Organistin in Gottesdiensten der Seelsorgeeinheit Rottenburg zu hören.

Foto: Hochschule

Orgelfahrt 2026

Nach Göppingen, Eislingen, Maihingen, Neresheim, Giengen an der Brenz

Die ersten beiden Tagen des Sommersemesters wurden für eine „kleine“ Orgelfahrt genutzt.

Die Fahrt startete mit der Walcker-Orgel in Göppingen, St. Maria von 1851/51, rekonstruiert von Richard Rensch 1995.

Gleich nebenan, in Eislingen, Liebfrauen, konnte eine englische Vowles-Orgel von 1875, erweitert und restauriert von Wiedenmann Orgelbau 2011, gehört und bespielt werden. Im Zentrum der Fahrt war die Baumeister-Orgel von 1737 im Kloster Maihingen, die als weltweit einzige Orgel dieser Epoche vollkommen unverändert erlebt und auch ausgiebig bespielt werden konnte.

Nach der Übernachtung im Kloster waren die Stationen am zweiten Tag die Holzhey-Orgel von 1797 in der Abteikirche Neresheim, restauriert von Kuhn Orgelbau 1979 und zum Abschluss die Link-Orgel in der evang. Stadtkirche in Giengen an der Brenz, Neben der Baumeister-Orgel in Maihingen die zweite unverändert erhaltene Stilorgel dieser Fahrt.


Ein herzlicher Dank ergeht an die Gastgeber Norbert Englbrecht und Markus Zimpel in Göppingen und Eislingen, Rosi und Hans Seifert in Maihingen, die uns eine ausgiebige Kirchenführung zuteil werden ließen, Pater Albert in Neresheim und Kantor Christoph Kuppler in Giengen an der Brenz

Foto: Stefan Palm

Prüfungskonzert im Dom

Joseph Haydn und Edvard Grieg – diese beiden Komponisten standen im Mittelpunkt des Orchesterkonzerts Ende Februar 2026 im Dom St. Martin in Rottenburg.

Die ersten drei Sätzen aus der instrumentalen Urfassung von Haydns „Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ (Hob. XX/1A) wurden ergänzt durch seine 49. Sinfonie (Hob. I:49), deren Titel „La passione“ zwar inhaltlich gut passte aber nicht vom Komponisten selbst stammt. In der Mitte spielte die gut aufgelegte Sinfonietta Tübingen drei Sätze aus der berühmten Holberg-Suite, welches einen guten Gegenpol zur Wiener Klassik darstellte.

Unter großem Applaus der ca. 80 Zuhörer absolvierten Christian Litges und Magdalena Huber (beide Klasse Philipp Amelung) im Rahmen dieses Konzerts ihre Abschlussprüfungen im Fach Orchesterleitung. Sarafina Schenk (Klasse Amelung) und Mario Falkenberg (Klasse Peter Lorenz) hatten hingegen die Möglichkeit, die Kooperation mit dem Profiorchester als Vorbereitung für ihren Abschluss im Sommersemester zu nutzen.

Studiochor bringt Englische Chormusik nach St. Moriz

Unter dem Titel „very british – Chormusik aus England“ konzertierte der gemeinsame Studiochor der Kirchenmusikhochschulen Rottenburg und Tübingen Anfang Februar u.a. in der Rottenburger Stiftskirche St. Moriz. 

Das 30-köpfige Ensemble bot unter Leitung der Studierenden ein stimmungsvolles Programm mit Kompositionen aus verschiedenen Epochen von Thomas Tallis, Charles. V. Stanford, Edward Elgar, John Rutter u.a. Hierbei überzeugte der Chor klanglich sowohl in den differenziert ausgearbeiteten A cappella Werken als auch in den vom Tübinger Orgelprofessor Jens Wollenschläger begleiteten Stücken mit Orgel. 

Lang anhaltender Applaus der rund 150 Zuhörer brachte die Begeisterung über das Gehörte zum Ausdruck und zeigte erneut, wie wichtig solche gemeinschaftlich-praktischen Erfahrungen im Rahmen des Kirchenmusikstudiums für die Studierenden sind. 

Bild: Hubert Heberle

Leo Straßner erhält das Orgelstipendium im Tübinger Pfleghof

Herr Straßner studiert seit 2023 in der Klasse von Prof. Stefan Palm.
Das Stipendium umfasst die Planung und Gestaltung einer öffentlichen Soirée im Tübinger Pfleghof sowie eine finanzielle Förderung.
Der Stipendiat wird am 20. Mai um 18:15 Werke von F. Coupérin und J.S. Bach auf der französischen Orgel in der Kapelle vortragen. Es handelt sich um ein viermanualiges Instrument mit 34 Registern von Peter Vier aus dem Jahr 1989 als Nachbau im Stil von Dom Bedos (18. Jh.).
Vielen Dank an das musikwissenschaftliche Institut Tübingen als Gastgeber sowie an unseren Förderverein!

Herzlichen Glückwunsch, Herr Straßner!

Bild: HfK Rottenburg

Abschied Frau Christine Seifer

Nach etwas mehr als einem Jahr müssen wir uns leider von Frau Christine Seifer verabschieden.

Frau Seifer bereicherte das Kollegium und war wertvoller Bestandteil für das Gelingen der Hochschule – insbesondere der C-Ausbildung und der Bibliothek.

Wir wünschen Frau Seifer alles Gute für ihre Zukunft und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Die freigewordene Stelle wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederbesetzt.
Weitere Informationen finden Sie hier.


Für die Hochschule
Andreas Großberger

Stellenangebot

Für die Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Verwaltungsmitarbeiter:in (m/w/d) mit 40% Beschäftigungsumfang.

Die Aufgaben sind insbesondere:

  • Assistenz in der Hochschule für den Bereich „Bibliothek“
  • Unterstützung der Geschäftsführung der Hochschule
  • Veranstaltungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Informationen finden Sie hier.

Entsendungsgottesdienst 2025

Am 22. November 2025 fand im Rottenburger Dom der Entsendungsgottesdienst für alle Absolventen der kirchenmusikalischen Ausbildungsgänge der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.

Mehr als 25 Absolventen erreichten innerhalb des vergangenen Jahres einen kirchenmusikalischen Abschluss in unserer Diözese. Weihbischof Dr. Gerhard Schneider überreichte den Absolventen der Band- und Popchorleitungs-Ausbildung, der D-Ausbildung sowie der C-Ausbildung Ihre Zeugnisse und entsendete die Absolventen in Ihre Gemeinden. Für Ihren Dienst wünschte er allen Absolventen alles Gute und Gottes Segen.

In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Weihbischof Dr. Schneider die Heilige Cäcilia, Patronin der Kirchenmusik, sowie den hl. Ambrosius, welcher im 4. Jahrhundert n. Chr., den Gemeindegesang in die abendländische Kirche einführte. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem Chor, überwiegend bestehend aus den Absolventinnen und Absolventen selbst. Das attraktive musikalische Programm diente der Liturgie und erhöhte die Feierlichkeit der Messe. Die Leitung hatte Bernhard Kugler, Prof. Wolfgang Weis begleitete an der Orgel.

Herzlichen Glückwunsch allen Absolvent:innen!

Bildrechte: Pressefoto ULMER / Moritz Liss

Nachruf für KMD Peter Böttinger

In der vergangenen Woche am Mittwoch, 8. Oktober, ist unser langjähriger, hochgeschätzter Dozent, Herr Kirchenmusikdirektor Peter Böttinger im Alter von 71 Jahren unerwartet gestorben.
Peter Böttinger stammt aus Stuttgart, wo er von 1974-79 Kirchenmusik studierte und das A-Examen ablegte (Orgel bei Prof. Harald Kugler und Prof. Dr. Rudolf Walter). Seit 1975 bis zu seinem Renteneintritt unterrichtete er an unserem Hause als nebenamtlicher Dozent in der C- und B-Ausbildung angehende Kirchenmusiker. Ab 1981 wirkte er auch als hauptamtlicher Dekanatskirchenmusiker in Waiblingen, wo er zahlreiche Orgel- und Chorkonzerte mit vielfältigsten Programmen aufgeführt hat.

Daneben hat er zahlreiche Veröffentlichungen über alte und neue Musik verfasst und war Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften. 1998 verlieh ihm Bischof Dr. Walter Kaspar den Titel „Kirchenmusikdirektor“. Unter seinen Kollegen sowohl im Gemeindedienst als auch an der Hochschule war er einer der Wenigen, die sich intensiv mit zeitgenössischer Musik auseinandergesetzt haben.

Seine ehemaligen Studierenden berichten übereinstimmend, dass er es jeweils in sehr kreativer und phantasievoller Weise verstand, auf die Bedürfnisse jedes Studierenden einzugehen.

Das Kollegium der Hochschule trauert um einen ausgesprochen humorvollen und wohlwollenden Kollegen und leidenschaftlichen Musikpädagogen.

Seiner Frau und der ganzen Familie möchten wir unsere tief empfundene Anteilnahme zum Ausdruck bringen.

Requiescat in pace!

Rektor, Prof. Stefan Palm

Prorektor, Prof. Wolfgang Weis

Geschäftsführung, Andreas Großberger

Bildrecht: Diözese Rottenburg-Stuttgart